Ligetrykkelse og understilling

At ferien er forbi, mærker jeg på, at alt er ved det gamle. Ikke blot ligner min arbejdsplads i det indre København sig selv, hvilket er ganske glædeligt. Men også den offentlige debat ligner desværre sig selv med sin i mellemtiden åbenbart evigt gyldige trosbekendelse: "Vi danskere tror ikke på andre end os selv og... Continue Reading →

Loftshøjden i det danske sommerland

I min sommerferie, som jeg også i år ganske uspektakulært tilbragte på min bopæl i Tyskland, læste jeg en lille dansk solstrålehistorie i Flensborg Avis (17.07.2015): Tysk optur giver flere turister. Antallet af tyske overnatninger i Danmark er i første halvdel af 2015 steget med ti procent. Mageløst, tænkte jeg, hvor glimrende for det allestedsnærværende... Continue Reading →

Die faszinierende Welt des Internets

In Berlin verklappt die Primacom den üblichen deutschen Medienmüll über ein solides Kupferkabel in meinem alten Analogfernseher. Um davon selber nicht völlig zugedröhnt zu werden, befindet sich die alte Glotze nur bei akutem Geistesversagen meinerseits im Flimmermodus. Meist ist sie aus. Die Primacom scheint zu ahnen, wer sich hinter so einem alt-analogen Anschluss ohne hinzugebuchte... Continue Reading →

Irrwege zur Arbeit

Es gibt Tage, da geht nichts. Und schon gar nicht voran. Wo all die bunten Bälle, die man jonglierend durch die Luft wirbelt und dies dann gerne Arbeit nennt, allesamt farblos zu Boden plumpsen. Wo es überhaupt zu viele Bälle sind, sodass man sich nicht einmal entscheiden kann, welchen man zuerst aufheben sollte, um irgendwie... Continue Reading →

Wesen oder Werkzeug

Immer wieder geistert der Begriff der Netzgemeinde durch deutsche Medien. Darunter zu verstehen ist offenbar eine Gruppe Gleichgesinnter, die an Das Netz glauben. Und wie jede Gemeinde Gläubiger sind auch die Netzgläubigen auserwählt und besonders befähigt, ganz im Gegensatz zu den Ungläubigen. Zu den Ihren zählt die Gemeinde gern die von ihr so genannten Digitalen... Continue Reading →

Von Albträumen auf Maschinen

Die Zukunft, so liest man immer wieder, gehört elektrischen Büchern, auch gern modern E-Books genannt. Lesegerät vorausgesetzt, lassen sie sich überall und jederzeit lesen, sie wiegen & füllen nichts, sind quasi körperlose Wälzer, purer Geist in Computer-Dateien gebannt. Wobei das Lesegerät oder die Lese-App auf dem Tablet oder Smartphone nichts anderes ist als das Mittel,... Continue Reading →

Wörterschnaps

Großklappiges Wörtertschingderassabumm oder literarisches Rätselraten für selbsternannte Kulturträger? Muss ebenso wenig sein wie das Kreuzworträtsellösen für Geistlose. Eine Kette aus Gliedern von Vergangenem ergab sich durch meine im Offline-Urlaub allgegenwärtige netzlose Wikipädie und alltagsfernen regressiven Anwandlungen: Arno Schmidt, James Joyce, Hans Wollschläger, Dieter Stündel. Schmidt? In Verwehungen aufmüpfiger Juvenilität verduftet: ZT auf hohem Regal unter... Continue Reading →

Arno Schmidt als Urlaubsregression

Eigentlich hatte ich das Thema für ausgelebt gehalten. Aber Retro-Reminiszenzen auf meinem iPad und ein Mangel an Lesbarem auf der wolkigen Insel La Palma trieben meine Denke um Jahrzehnte zurück. Eine bei der großdeutschen Telekom teuer erkaufte Datenroaming-Mogelpackung, dessen bescheidenes Volumen ich binnen der vorgegebenen 24 Stunden bis zum letzten Bit ausgequetscht haben wollte, führte... Continue Reading →

Balla Balla – wie Dänisch verfault

Bent Falbert, laut sicher selbst verfasstem Wikipedia-Artikel "dänischer Journalist", welches er nach offenbar abgebrochenem Jura-Studium irgendwie wurde, kennt sich aus mit Sprache und Kultur. Glaubt er. Deshalb hat er ganz eifrig einen Kulturbeitrag verfasst, den die dänische Boulevard-Postille Ekstra Bladet am 27. Juli 2013 unter dem Titel "Perkerdansk får blåt stempel" (Kanakendänisch kriegt offizielle Anerkennung)... Continue Reading →

Rad ab

Würde ich an die Humorlosigkeit deutscher Bürokraten nicht glauben, hielte ich die neue geschlechtsneutrale Straßenverkehrsordnung, die dieser Tage in Kraft tritt, für einen lustigen Aprilscherz. Aber sie ist ernst gemeint, auch als Kampfansage an den Verfall der Sitten und an die immer renitenten Kampf-Rad-Fahrenden, die allen anderen Am-Verkehr-Teilnehmenden den Spaß verderben. Wer glaubt, dass höhere... Continue Reading →

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